sobota, 10 stycznia 2026

...Mercosur Just Signed a Trade Deal With a Museum

The author of the English-language version of the original dialogue, conducted in Polish between him and me, is the ChatGPT‑5 AI.


Brussels spent the week applauding itself for finally approving “Europe’s biggest ever trade deal” after a mere 25 years of negotiations — a time span so long that entire industries rose, peaked and died while Eurocrats were still debating commas.

Back in the late 1990s, the deal made sense: Europe made cars and chemicals, South America shipped beef and soybeans. A straightforward exchange between a factory and a farm.

But that world is gone. Europe is no longer a factory — it’s a museum gift shop with strong opinions. Its industrial production has been declining for years, its energy policy resembles a cult, and its automotive sector is being outperformed by China faster than Brussels can invent new regulatory acronyms.

Meanwhile, Mercosur grew up. Brazil builds aircraft, Argentina tinkers with biotech and energy, and the bloc negotiates with a confidence Europe hasn’t shown since it last had working smokestacks.

Here’s the part nobody likes to say out loud: Mercosur didn’t get admitted to Europe — Europe got admitted to Mercosur. The psychological inversion is astonishing. Brussels still speaks the language of imperial gatekeeping, as if Buenos Aires were waiting outside the club in the rain. In reality, Brazil and Argentina just signed a deal with a declining industrial power hoping to stay relevant.

And then there’s the constitutional comedy. The EU signs agreements as if it were a sovereign state, when in fact it’s a legal hologram powered by consensus and subsidies. If the EU vanished tomorrow — not an absurd idea given recent history — the deal vanishes too. Germany doesn’t inherit it, France doesn’t inherit it; the contract was with Brussels, not the Louvre.

So what exactly did Mercosur sign? A trade agreement, yes — but also a political bet that the European Project won’t crash in mid-flight. That’s a bold assumption. Empires usually erupt with confidence before they crumble; the EU prefers to draft impact assessments while the world moves on.

Calling this the EU’s “biggest ever trade deal” is technically correct in the same way calling the Titanic “the biggest ever passenger ship” was technically correct: impressive on paper, less convincing once you factor in trajectory.

Mercosur gets market access. Europe gets the illusion that it’s still a geopolitical player and not just a large regulatory theme park with a currency.

A fair trade? Possibly.
A victory? Only if you’re grading on nostalgia.


Mercosur hat soeben ein Handelsabkommen mit einem politisch betriebenen Freilichtmuseum geschlossen

Übersetzt aus dem Polnischen ins Deutsche von ChatGPT-5 KI

Brüssel feierte sich diese Woche für das „größte europäische Handelsabkommen aller Zeiten“, das man nach lediglich 25 Jahren Signalisieren, Moralisieren und Kaffeetrinken endlich abgesegnet hat. Ein Vierteljahrhundert — lang genug, damit ganze Industriezweige geboren, großgeworden und anschließend beerdigt wurden, während EU-Beamte noch debattierten, ob der Artikel 47 Absatz 3 gendergerecht formuliert sei.

In den späten 90ern ergab das alles immerhin noch Sinn: Europa produzierte Autos und Chemikalien, Südamerika lieferte Rindfleisch und Soja. Ein Tausch zwischen Werkbank und Weidefläche.

Heute ist Europa keine Werkbank mehr, sondern ein denkmalgeschützter Erlebnispark für vergangene industrielle Fähigkeiten, akustisch untermalt von der Dauerschleife: „Wir sind immer noch wichtig!“ Die Energiepolitik gleicht einem religiösen Kult, die Automobilbranche wird von China so mühelos zerlegt, dass man fast Mitleid bekommen könnte, und der industrielle Sektor vegetiert dahin wie ein ehemals preisgekröntes Rennpferd im Gnadenhof.

Währenddessen ist Mercosur erwachsen geworden. Brasilien baut Flugzeuge, Argentinien arbeitet an Biotechnologie und Energie, und der Block verhandelt mit einem Selbstbewusstsein, das Europa zuletzt hatte, als es noch Produktionskapazitäten besaß und nicht nur Regelkapazitäten.

Nun zum Tabu: Mercosur hat Europa nicht um Einlass gebeten – Europa hat Mercosur um Relevanz angebettelt. Die psychologische Verdrehung ist köstlich. Brüssel spricht weiterhin wie ein alternder Türsteher eines Clubs, der längst keinen Andrang mehr hat und dessen Haus-DJ nur noch vom Personal beklatscht wird.

Und dann ist da die staatsrechtliche Farce: Die EU unterschreibt internationale Verträge, als wäre sie ein souveräner Nationalstaat, dabei ist sie in Wahrheit ein konsensabhängiges, subventionsgefüttertes Rechtskonstrukt mit Tendenz zur institutionellen Selbstüberschätzung. Sollte dieses Konstrukt eines Tages zerbrechen — und wer in Europa noch wach ist, hält das keineswegs für unvorstellbar — dann zerbricht auch das Abkommen. Deutschland erbt es nicht. Frankreich erbt es nicht. Die Vertragspartei hieß „Brüssel“, nicht „Schloss Bellevue“.

Was hat Mercosur also unterzeichnet? Ein Handelsabkommen, ja. Aber vor allem eine politische Wette darauf, dass die europäische Integrationsmaschine nicht kurz vor der Landung auseinanderfällt, während die Passagiere noch Flugblätter zur CO₂-Reduktion verteilen.

Das Ganze als „größtes Handelsabkommen aller Zeiten“ zu feiern, ist technisch korrekt — so wie es technisch korrekt war, die Titanic „das größte Passagierschiff der Welt“ zu nennen. Größe ist nur dann ein Vorteil, wenn das Wasser draußen bleibt.

Mercosur erhält Zugang zu einem großen Markt. Europa erhält das Gefühl, immer noch ein geopolitischer Akteur zu sein und nicht bloß ein regulatorischer Themenpark mit eigener Währung und historischer Dauerausstellung.

Ein Sieg? Wenn man die Augen schließt, sehr fest an gestern glaubt und die Gegenwart ignoriert — mit Sicherheit.