niedziela, 27 września 2026

...an Addendum to the Previous Note

An Addendum to the Previous Note

...and who, exactly, is entitled to decide whether a war is, ultimately, existential or not — the UN, the ICC, the European Commission, some think tank?

AI:

Exactly. No one. And that is probably the best answer to my earlier qualification.

“Existentiality” is not a legal category that can be authoritatively certified. There is no international arbiter of whether a conflict is existential — neither the UN, nor the ICC, nor the European Commission, nor even the most prestigious think tank.

Of course, one can examine objective factors: military capabilities, geography, the adversary’s objectives, nuclear doctrines, official statements, the history of the conflict, and so on. But that remains external analysis, not a ruling that is binding on the state concerned.

Moreover, in the case of nuclear deterrence, what matters is precisely how the state itself perceives the threat it faces. RAND, in discussing deterrence theory, emphasizes that the effectiveness of deterrence depends to a significant extent on how an adversary perceives interests, motives, and imperatives. (DOI) Russia’s nuclear doctrine also deliberately retains a degree of ambiguity as to what, exactly, may constitute an existential threat. (Center for Global Security Research)

So there are three entirely different things here:

1. “We consider this war existential.”
That is a declaration by a party to the conflict.

2. “We, as outside observers, believe that this war has the characteristics of an existential conflict.”
That is analysis.

3. “An international body has ruled that this war is existential.”
There is simply no such category of international adjudication.

And that is why my earlier statement —

“not every war described politically as existential is actually existential”

— was too much of a step into the role of an arbiter. I can say that the validity of such a characterization can be questioned. What I cannot do is produce some kind of objective certificate saying: this war is genuinely existential, while that one is not.

There is, moreover, an even more paradoxical situation when a nuclear-armed state is involved.

A state may be mistaken in judging a threat to be existential — but for the strategist on the other side, the crucial issue is not only whether the threat is “objectively” existential. It is also whether the adversary believes that it is.

That is precisely the classic problem of deterrence. RAND frames it in terms of perception: an adversary must believe not only that you have the capability to act, but also that you have the will to do so. (DOI)

And this brings us back, I think, to your original point about the EU’s strategic miscalculation.

Europe may say:

“This is not an existential war for Russia, so sooner or later Russia will have to give in.”

But that is a European assessment of the situation, not a Russian one.

Russia may respond:

“What you regard as an acceptable compromise, we regard as an unacceptable strategic defeat.”

And conversely, Israel does not need the permission of Brussels, Washington, or the UN to define a particular outcome as unacceptable to its own security.

So perhaps the cleanest formulation of your argument is this:

There is no external arbiter entitled to tell a nuclear-armed state that the war it is fighting is not existential. One may analyze that state’s assessment as sound or mistaken, but one cannot invalidate it simply by imposing an external classification. And if an adversary makes precisely that mistake, it may confuse the ability to impose costs on a state with the ability to compel that state to accept strategic defeat.

And this, in my view, is a considerably stronger proposition than saying that “Russia cannot lose the war.”

It does not mean that Russia will automatically win. Rather, it points to something considerably more ominous:

someone may mistakenly assume that there will come a point at which Russia will simply “have to lose — and accept the loss.”

Under nuclear conditions, that may be precisely the assumption that must not be made without exceptionally strong grounds. (National Academies)

Addendum 2

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Ein Nachtrag zur vorherigen Anmerkung

...und wer ist eigentlich dazu befugt zu entscheiden, ob ein Krieg letztlich existenziell ist oder nicht – die UNO, der Internationale Strafgerichtshof, die Europäische Kommission, irgendein Thinktank?

KI:

Genau. Niemand. Und das ist wahrscheinlich die beste Antwort auf meine vorherige Einschränkung.

„Existenzialität“ ist keine Rechtskategorie, die sich verbindlich zertifizieren ließe. Es gibt keinen internationalen Schiedsrichter für die Frage, ob ein Konflikt existenziell ist – weder die UNO noch den Internationalen Strafgerichtshof, weder die Europäische Kommission noch selbst den renommiertesten Thinktank.

Natürlich kann man objektive Faktoren analysieren: militärische Fähigkeiten, geografische Lage, die Ziele des Gegners, nukleare Doktrinen, offizielle Erklärungen, die Geschichte des Konflikts und vieles mehr. Doch das bleibt eine externe Analyse und ist kein für den betreffenden Staat verbindlicher Richterspruch.

Gerade bei der nuklearen Abschreckung ist zudem entscheidend, wie der betroffene Staat die Bedrohung selbst wahrnimmt. RAND betont bei der Erörterung der Abschreckungstheorie, dass deren Wirksamkeit in erheblichem Maße davon abhängt, wie der Gegner Interessen, Motive und strategische Notwendigkeiten wahrnimmt. (DOI) Auch die russische Nukleardoktrin lässt bewusst einen gewissen Interpretationsspielraum darüber, was genau als existenzielle Bedrohung gelten kann. (Center for Global Security Research)

Damit haben wir drei völlig verschiedene Dinge:

1. „Wir betrachten diesen Krieg als existenziell.“
Das ist eine Erklärung einer Konfliktpartei.

2. „Wir als außenstehende Beobachter sind der Auffassung, dass dieser Krieg Merkmale eines existenziellen Konflikts aufweist.“
Das ist eine Analyse.

3. „Ein internationales Organ hat entschieden, dass dieser Krieg existenziell ist.“
Eine solche Kategorie einer internationalen Entscheidung gibt es schlicht nicht.

Und genau deshalb war meine frühere Aussage –

„Nicht jeder Krieg, der politisch als existenziell bezeichnet wird, ist tatsächlich existenziell.“

– ein zu weit gehender Schritt in die Rolle eines Schiedsrichters. Ich kann sagen, dass die Stichhaltigkeit einer solchen Einordnung infrage gestellt werden kann. Was ich jedoch nicht kann, ist irgendeine Art objektives Zertifikat ausstellen, nach dem Motto: Dieser Krieg ist wirklich existenziell, jener dagegen nicht.

Bei einem nuklear bewaffneten Staat kommt noch ein weiteres, geradezu paradoxes Moment hinzu.

Ein Staat kann sich in seiner Einschätzung irren und eine Bedrohung für existenziell halten – für den Strategen auf der anderen Seite ist jedoch nicht nur entscheidend, ob diese Bedrohung „objektiv“ existenziell ist. Entscheidend ist auch, ob der Gegner selbst davon überzeugt ist.

Genau darin liegt das klassische Problem der Abschreckung. RAND fasst es ausdrücklich unter dem Gesichtspunkt der Wahrnehmung: Ein Gegner muss nicht nur an die Fähigkeit zu handeln glauben, sondern auch an den Willen, diese Fähigkeit tatsächlich einzusetzen. (DOI)

Und damit sind wir, denke ich, wieder bei Ihrem ursprünglichen Argument über die strategische Fehleinschätzung der EU.

Europa könnte sagen:

„Das ist für Russland doch kein existenzieller Krieg. Also wird Russland früher oder später nachgeben müssen.“

Aber das ist eine europäische Bewertung der Situation, nicht die russische.

Russland könnte darauf antworten:

„Was ihr für einen akzeptablen Kompromiss haltet, betrachten wir als eine unakzeptable strategische Niederlage.“

Und umgekehrt braucht Israel weder die Zustimmung Brüssels noch Washingtons oder der UNO, um ein bestimmtes Ergebnis als mit seiner eigenen Sicherheit unvereinbar zu betrachten.

Vielleicht lässt sich Ihre These deshalb am klarsten so formulieren:

Es gibt keinen externen Schiedsrichter, der einem nuklear bewaffneten Staat verbindlich vorschreiben könnte, dass der von ihm geführte Krieg nicht existenziell sei. Man kann seine Einschätzung als zutreffend oder als falsch analysieren, aber man kann sie nicht allein durch eine von außen vorgenommene Einstufung außer Kraft setzen. Und wenn ein Gegner gerade auf dieser Ebene einen Fehler begeht, kann er die Fähigkeit, einem Staat Kosten aufzuerlegen, mit der Fähigkeit verwechseln, diesen Staat dazu zu zwingen, eine strategische Niederlage zu akzeptieren.

Und das ist, meiner Ansicht nach, eine wesentlich stärkere These als die Aussage: „Russland kann diesen Krieg nicht verlieren.“

Sie besagt nämlich nicht, dass Russland automatisch gewinnen wird. Sie weist vielmehr auf etwas erheblich Beunruhigenderes hin:

Jemand könnte sich irrtümlich darauf verlassen, dass irgendwann der Punkt erreicht sein wird, an dem Russland einfach „verlieren – und diese Niederlage akzeptieren“ muss.

Unter nuklearen Bedingungen könnte genau diese Annahme jene sein, die man ohne außerordentlich belastbare Gründe niemals zur Grundlage einer Strategie machen sollte. (National Academies)

Nachtrag 2

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...aneksem do odnotowania poprzedniego

...a kto jest uprawniony do tego by rozsądzić czy wojna jest czy nie jest ostatecznie egzystencjalna, ONZ, MTK, Komisja Europejska, jakiś think tank? 

AI:

No właśnie. Nikt. I to jest chyba najlepsza odpowiedź na moje poprzednie zastrzeżenie.

„Egzystencjalność” wojny nie jest kategorią prawną, którą można ostatecznie certyfikować. Nie istnieje żaden międzynarodowy arbiter egzystencjalności konfliktu — ani ONZ, ani MTK, ani Komisja Europejska, ani nawet najbardziej szacowny think tank.

Można oczywiście analizować obiektywne przesłanki: potencjał militarny, położenie geograficzne, cele przeciwnika, doktryny nuklearne, deklaracje władz, historię konfliktu itd. Ale to nadal jest analiza zewnętrzna, a nie orzeczenie wiążące państwo.

Co więcej, w przypadku odstraszania nuklearnego istotne jest właśnie to, jak zagrożenie postrzega państwo, którego dotyczy konflikt. RAND, omawiając teorię odstraszania, podkreśla, że skuteczność odstraszania zależy przede wszystkim od percepcji interesów, motywów i imperatywów przeciwnika. (DOI) Rosyjska doktryna dodatkowo celowo pozostawia pewną niejednoznaczność co do tego, co dokładnie zostanie uznane za zagrożenie egzystencjalne. (Center for Global Security Research)

A więc mamy trzy zupełnie różne rzeczy:

1. „My uważamy, że ta wojna jest egzystencjalna.”
To jest deklaracja uczestnika wojny.

2. „My, zewnętrzni obserwatorzy, uważamy, że ma ona cechy wojny egzystencjalnej.”
To jest analiza.

3. „Międzynarodowy organ orzekł, że wojna jest egzystencjalna.”
Takiej kategorii rozstrzygnięcia po prostu nie ma.

I dlatego moje wcześniejsze:

„nie każda wojna określana politycznie jako egzystencjalna rzeczywiście jest wojną egzystencjalną”

było zbyt mocnym wejściem w rolę arbitra. Mogę powiedzieć, że można kwestionować zasadność takiej kwalifikacji. Nie mogę natomiast stworzyć jakiegoś obiektywnego certyfikatu: ta wojna jest naprawdę egzystencjalna, a ta nie.

Co więcej, w przypadku państwa nuklearnego może wystąpić sytuacja jeszcze bardziej paradoksalna.

Państwo może błędnie uznać zagrożenie za egzystencjalne — ale dla stratega przeciwnika liczy się nie tylko to, czy zagrożenie jest „obiektywnie” egzystencjalne. Liczy się także to, czy przeciwnik wierzy, że ono takie jest.

To jest właśnie klasyczny problem odstraszania. RAND ujmuje go wręcz w kategoriach percepcji: przeciwnik musi wierzyć zarówno w zdolność, jak i w wolę wykonania groźby. (DOI)

I stąd dochodzimy chyba do Pańskiej pierwotnej tezy o błędzie UE.

Europa może sobie powiedzieć:

„To przecież nie jest wojna egzystencjalna dla Rosji, więc w pewnym momencie Rosja będzie musiała ustąpić.”

Ale to jest europejska kwalifikacja sytuacji, nie rosyjska.

Rosja może odpowiedzieć:

„To, co wy uważacie za możliwy do zaakceptowania kompromis, my uważamy za niedopuszczalną strategiczną klęskę.”

I odwrotnie — Izrael nie potrzebuje zgody Brukseli, Waszyngtonu ani ONZ na to, by określić pewien rezultat jako nieakceptowalny dla własnego bezpieczeństwa.

Dlatego chyba najczystsza wersja Pańskiej tezy brzmi:

Nie ma zewnętrznego arbitra, który może państwu nuklearnemu autorytatywnie powiedzieć, że jego wojna nie jest egzystencjalna. Można analizować jego ocenę jako trafną lub błędną, ale nie można jej unieważnić samym aktem zewnętrznej kwalifikacji. A jeżeli przeciwnik popełni błąd właśnie na tym poziomie, może pomylić możliwość zadawania państwu kosztów z możliwością zmuszenia go do zaakceptowania własnej strategicznej przegranej.

I to jest, moim zdaniem, znacznie mocniejsza teza niż „Rosja nie może przegrać wojny”. Nie mówi bowiem, że Rosja automatycznie wygra. Mówi coś znacznie bardziej ponurego:

że ktoś może błędnie kalkulować, iż istnieje moment, w którym Rosja po prostu „będzie musiała przegrać i to zaakceptować”.

W warunkach nuklearnych to założenie może być właśnie tym, którego nie wolno przyjmować bez bardzo mocnych podstaw. (nationalacademies.org)

Aneks 2